Ziele

Das Netzwerk hat es sich zum Ziel gesetzt, Shared Space als eine neue Straßenraumphilosophie und Mobilitätskultur hin zum Fernziel einer gleichberechtigten Nutzung des Straßenraums durch alle Menschen unabhängig vom gewählten Verkehrsmittel zu fördern.

Shared Space wurde in mehreren europäischen Ländern entwickelt, u.a. in den nördlichen Niederlanden und Groß-Britannien. Parallel dazu wurde in der Schweiz die Begegnungszonen  verkehrsrechtlich verankert und analog zu innovativen Anwendungen des eng verwandten Verkehrsberuhigten Bereichs in Deutschland auf viel befahrenen Straßen und Plätzen eingesetzt  .

Die Diskussion von Shared Space bietet die Chance für eine grundsätzliche Neubewertung des öffentlichen Raumes:

  • Verbesserung der Aufenthaltsqualität durch Rückgewinnung von städtischem Raum für urbane Nutzungen
  • Möglichkeit für ortsbezogene identitätsstiftende Gestaltung statt geschwindigkeitsbezogener Normierung des öffentlichen Raums
  • Entschleunigung des Kfz-Verkehrs
  • Gegenseitige Rücksichtnahme
  • Chance zur Weiterentwicklung der Bürgermitwirkung bei der kommunalen Planung von Straßen und öffentlichen Räumen

Alles in allem ein systemischer, evaluierbarer Beitrag des öffentlichen Raums zu einem fairen, aktiven und integrativen Miteinander im Alltag lokaler Gesellschaften.

Das Netzwerk Shared Space will:

  • Shared Space als Planungs- und Gestaltungs- und Partizipationsansatz mit Evaluationsmöglichkeite bekannt machen,
  • Einsatzbereiche und Einsatzgrenzen der verschiedenen Varianten von Shared Space (mit Vor- und Nachteilen) besser verstehen lernen und für die kommunale Praxis aufzeigen,
  • Beispiele aus In- und Ausland, Forschungsbefunde und  wichtige Bezüge zur Stadtentwicklung diskutieren und weitergeben,
  • Vernetzungspotentiale unter interessierten Akteuren erkunden und stärken.

Aufenthalt

 

Gestaltung

 

Entschleunigung

 

Rücksicht